Monat Januar

1.) Monatsgedanke Januar

Auch zum Jahresanfang gibt es einen Monatsgedanken! Im Januar geht es um die persönliche Entwicklung.Für diesen Monatsgedanken schauen wir uns erstmal das Video. "Der Schmetterlingszirkus" an! Auf YouTube ist das natürlich auch nochmal mit Untertitel ansehbar! :)

Der Schmetterlingszirkus zeigt uns die persönliche Entwicklung des Hauptdarstellers, der am Anfang keinen Sinn in seinem Leben gesehen hat und dachte, dass so sein Schicksal aussehe. Doch mit den richtigen Menschen in einer anderen Umgäbung erkennt er wozu er in der Lage ist. Danebenbei sieht man die Entwicklung der Raupe zum Schmetterling. Der Protagonist fand durch wahre Freunde seinen Glauben und legte sein Depressives Ich ab. Und so entwickelter er sich zu einem lebensfrohen Mensch!

 

Auch ich habe mich schon in den 6 Monaten verändert. Auch wenn ich vielleciht nicht alles bemerkt habe. Doch darauf werden mich bestimmt einige Freunde und auch meine Familie ansprechen. Definitiv habe ich hier unter anderem meine Reiseneugier gefunden und den Zwang bzw. den Willen gefunden zu Reisen!!!! Es hat mir so viel Spaß gemacht mich mit anderen Freiwilligen zu treffen und Buenos Aires zu erkunden! Daran bin ich in der Hinsicht gewachsen, selbst mal einen Schritt zu wagen und alleine mit einer Karte die Statd zu besichtigen. Ich bin definitiv spontaner geworden.

Auch durch meien Arbeitskollegen habe ich neues gelernt. Ich habe die Armut hier kennengelernt. Meine Sicht auf Armut hat sich deutlich verändert. Ich ging einmal mit einer Arbeitskollegin durch eine sogenannte "Villa" (Wohngegend, ohne gepflasterte Straßen, selbstgebaute Häuser eng aufeinander gebaut,...). Klar wurde mir dabei, dass man dort nicht alleine rumlaufen sollte, besonders nicht, wenn man dort nicht bekannt ist und dich niemand kennt. Hier spielen die Kinder auf den staubigen Straßen und es ist richtig laut. Trotz der marteriellen Armut, sind die Menschen nciht allein. Hier ist das Familiendenken viel größer und auch der Zusammenhalt ist gigantisch! Alleine schon ihre Kultur, das Mate trinken, verbindet. Und so geht es ihnen doch nicht sooo schlecht. Klar gibt es diese und andere Situationen und Familien, deren Situation und Armut noch schlimmer sein kann. Auch das Zusammenarbeiten gibt mir so viele neue Erfahrungen im Umgang mit den Senioren. Ich lerne wirklich einiges von meinen Arbeitskollegen. Auch würde ich sagen, dass ich Selbstbewusster geworden bin und mich mehr durchsetzen kann. Ich sage hier was ich denke! Hoffentlich werde ich das in Deutschland auch so weiter tun! :D

Wahrscheinlich gibt es noch einiges anders, woran ich mich verändert habe. Doch darauf könnt ihr mich dann hinweißen, wenn wir uns wieder sehen! Ich wünsche euch allen noch ein frohes neues Jahr! Ich habe euch nicht vergessen! :D

Buenos Aires, 1. Januar 2014

2.) Neujahr, Geburtstag und nochmal Geburtstag!!!

An Neujahr ging es mir richtig gut! Im Vergleich zu den Weihnachtstagen, war ich nicht so melankolisch!!! Und ich war schon ganz gespannt wie es wohl werden würde. Wir waren bei unserem Arbeitskollegen Juanjose zu seiner Familie und Freunden eingeladen. Das Haus von seiner Familie ist richtig groß und das Grundstück ist noch viel größer! :D Er sagte, dies hätte alles sein Vater selbst konstruiert und auch gebaut! Das Highlight daran war... Das Haus war 3-stöckig und sie haben einen eigenen Pool!!!!!!!!! Zu blöd war nur, dass die Temperatur gegen Ende des Jahres abgenommen hatte! Nach den 4 Wochen Hitzewelle musste es halt auch mal wieder abkühlen! :)

Trotzdem haben wir super gut zusammen gegessen. Es gab Tomaten gefüllt mit Reis und Thunfisch, verschiedene Salate, jede Menge Fleischplatten und Zunge! Richtig gelesen: Zunge! :D Zuerst habe ich mich überhaupt nicht getraut das zu essen. Doch einmal muss man es dann doch probieren, dachte ich mir. Und es war echt nicht schlecht. Zuerst hatte es sich komisch angefühlt eine tote Zunge auf der eigenen liegen zu haben! Und auch die Kondistenz ist anders als so ein Stück Fleisch. Doch ich war im Nachhinein wirklich begeistert! Lecker! :)

Es wurde also viel gegessen und gequatscht. Wir wurden wirkluch herzlich aufgenommen und dies hat den Abend wirklich schön gemacht! Man konnte richtig gut sprechen, weil auch die Leute neugierig waren und jede Menge Fragen gestellt haben! Einer hat uns erzählt, dass er aus Frankreich sei. Und seine Frau (die Argentinierin ist) hat er auf Mallorca kennengelernt. Dort haben sie in einem Restaurant zusammen gearbeitet. Und sind so schließlich zusammen gekommen. Als sie nun auch schwanger wurde, haben sie sich entschieden zusammen nach Argentinien zu ihrer Familie zu gehen. Das er Franzose ist, merkt man auch an seinem Dialekt. Er spricht das Spansiche mit einem gewissen französischem Slang.

Gegen Mitternacht wurde Sekt ausgeteilt und Snacks hingerichtet. Viel geknallt wurde nicht. Vielleicht lag das aber auch daran, dass wir nicht in der Hauptstadt direkt waren! :D Klar gab es Menschen auf den Straßen, die herum geschossen haben mit Feuerwerkskörpern. Am meisten wurden aber diese Paperluftballons steigen gelassen! Man hat sehr viele Lichter schließlich von den Ballons am Himmel gesehen! Den abend genießten wir dann noch mit Getränken, Musik und auch mit netten Gesprächen! :)

Am darauf folgendem Tag wurdne wir wieder zu Juanjose eingeladen. Diesmal um das Wetter und den Pool auszunutzen. So war es das erste Mal in Argentinien, dass ich in einem Pool war!!! Denn hier gibt es auch nicht so wie in Deutschland öffentliche Schwimmbäder, wo man hingeht wenn es heiß ist! Das ist hier nicht so verbreitet. Ebenfalls gab es geräucherten Schinken und das Fleisch von gestern nochmal zum Essen! Es war wie gestern vollzüglich!

Mit der Feier ging es am 3. und 4. Januar weiter. Am 3. Januar hatte Paula (meine argentinische Übergangsmutter :D ) Geburtstag. Und am 4. Januar die liebe Adriana. Ich habe für beide zu ihrem Anlass einen Kuchen gebacken. Gott sei Dank durfte ich den Backofen von der Küche des Heimes ausborgen/benutzen! So gab es auch Kuchen zum Geburtstag! Die Paula feierte am Abend des 4. Januars bei ihr Zuhause. Es gab selbstgemachte Pizza, die ihr Mann, Javier, zubereitete. Javier arbeitet in einer großen Gastronomieküche. Deswegen kocht Javier öfters Abends, unteranderem auch, weil Paula im Heim Abends bis um 10 Uhr arbeitet! :-)

In Paula haben Dorian und ich eine wirklich nette und liebe Ansprechperson gefunden. Die uns auch ünterstützt beim Ausbau unserer Spanisch. Auch Adriana ist eine sehr gute Freundin geworden. Sie hat als mal ihre Launen, aber die hat jeder. Sie ist auch für einen da und für einigen Spaß zu haben! Ihren Geburtstag wollte sie dennoch ncith feiern! :-(

 

Buenos Aires, Neujahr - 3. - 4. Januar 2014

3.) Der 15. Geburtstag!

In Agrentinien ist der 15. Geburtstag ein wahres Spektakel für die Frauen!  Doch so spektakulär hätte ich es mir davor garnicht vorstellen können!

Es wurde eine riesige Halle gemietet mit viel Platz zum Tanzen, mit einer riesen Bühne, eine Musikanlage mit DJ war da, ein Fotograf und ein Kameramann (richtig ein Film wrude gedreht) waren da, es gab reihclich zu essen (Choripan und Hamburger) und der absolute Knaller war: Das Mädchen, worum es heute abend ging, trug ein Brautkleid!

Dorain und ich wurden von unserer Arbeitskollegin eingeladen doch teilzunehmen. Und so wurden wir gegen 20 Uhr vor dem Seniorenheim abgeholt. Alle trafen wir uns schließlich bei den Eltern. Nach und nach wurde das Haus immer voller. Schließlich laute es nur:"So Leute es geht jetzt los!". Ich fragte mich natürlich wie wir dort hinfahren werden und plötzlich stand ein Bus vor der Tür! Alle stiegen ein und im Bus ging es schon richtig zur Sache. Es wurde laut Musik gespielt und der Alkohol ging auch schon rum! Dies führte natürlich dazu, dass auch getanzt wurde! :-D

Leider hatten wir eine Panne auf dem Hinweg, wodurch wir eine halbe Stunde neben der Straße warten mussten. Doch der Busfahrer und 2 andere Leute hatten dies ganz schnell wieder in den Griff bekommen. So kammen wir bei der rießen Halle an. Alles wurde vorbereitet. Der Grill, die Musik, die Tische wurden beschmückt und auch schon der Kuchen und süßes Zeug mit Geschenken wurde auf einem separaten Tisch ausgestellt.

Als alles vorbereitet war und sich die letzten Mädels sich noch umgezogen hatten wurde die Tür geschlossen, die Nebelmaschine und lila Lichter angemacht. Allen waren gespannt sie zu sehen. Ich kannte sie ja noch nciht! Schließlich wurde von außen die Tür geöffnet und das Mädchen kam in einem wunderschönen Kleid in Begleitung ihres Vaters herein. Es wurde dazu Musik gespielt: "One Moment In Time" von Whitney Housten. Und alle haben angefangen zu klatschen als sie eintraten. Dieser Moment war so schön! Es gibt glaube ich nichts schöneres als sich am Glück eines anderen Menschen zu erfreuen. Sie hat so glücklich ausgeschaut, dass sie genauso schnell angefangen hat zu weinen. Dazu gab es von jedem Glückwünsche und Umarmungen!

Danach gign es mit dem Essen weiter. Ich hatte mir ein Azado (argentinisches Grillen) überlegt. Doch es gab Hamburger und Choripan. Was auch sehr gut schmeckt, doch ich nicht erwartet hätte. Es war trotzdem sehr lecker! Dadurch, dass man dort viel fremder war, da auch ein Haufen von Menschen da waren. Doch mit wenigen hat man sich dann doch mal unterhalten. Die Fotografen nahmen einige Fotos auf. Unter anderem das erste.

Ebenfalls hat sie 15 Kerzen verteilt, womit sie sich bedanken wollte an ihre Eltern, Freunde, Tante und Onkel, Geschwister und einige andere! Dies war auch ziemlich rührend. Es sah aus wie ien riesige glückliche Familie, die diesen Moment teilt.

Richtig getanzt wurde danach auch noch. Die argentinische Musik finde ich echt super. Sie hat einen sehr guten Rhytmus, doch nahc einigen Liedern fällt einem dann doch auf, dass der Rhytmus oftmals ziemlich gleich ist! Trotzdem macht es Spaß den Argentiniern beim tanzen zu zusehen. Die haben es ganz schön drauf!

Es war wirklich super schön! Gegen 3 Uhr morgens sind wir dann zurück gefahren. Dies kam mir Gelegen, da ich am nächsten Morgen nach La Plata wollte um die liebe Clara zu besuchen!

Buenos Aires, 18. Januar 2014

4.) Unterwegs mit Clara!

Wie erzählt bin ich am frühen Morgen nach dem 15. Geburtstag nach "La Plata" wieder gefahren, wo mich meine Amiga (Freundin/Kumpel) und Reiseführerin Clara schon erwartete. Leider hat das alles nicht so ganz geklappt wie ich das wollte. Denn nach dem langen Abend, sind wir nicht so früh ins Bett gekommen und ich wollte nicht so richtig aufstehen, als mein Wecker klingelte. So schlief ich - Gott sie dank - nur eine Stunde länger. Und wachte dann völlig schockiert auf und machte mich ganz schnell fertig. Auch den "Terere" (Kalter Mate) habe ich noch eingepackt und auch noch paar Früchte für den Verzehr. Und schnell nahm ich also meinen Rucksack und machte mich auf den Weg.

In "Retiro" am Busbahnhof angekommen wartete ich auf den Bus. Der Schock im Bus war dann, als die Fahrt 25 Pesos kostete. Ich weiß das ist nicht viel, im Vergleich zu Busfahrten in Deutschland (ungefähr 3 Euro). Doch dies erschreckt einen trotzdem als, wenn man in Buse einsteigt, die als nur drei bis acht Pesos kosten, obwohl es halt eigentlich nichts ist. Das letzte Mal als ich nach "La Plata" gefahren bin hatte die Fahrt 15 Pesos gekostet. Und so hat man innerhlab 2 Monate die Inflation auch mal so zu spüren bekommen! Aber schlussendlich ist man im Bus echt gut aufgehoben. Es gibt Klimaanlage, die Busse sind nciht maximal gefüllt (da niemand auf der langen Fahrt stehen will) und die Sitze sind richtig komfortabel! Die Reisebusse in Argentinien, die schon für Kurzstrecken und Nahverkehr benutzt werdn sind wirklich richtig gut!!! So macht Busreisen Spaß! :-)

Nach einer knappen Stunde bin ich in "La Plata angekommen und habe noch kurz am Bahnhof gewartet, bis meine Reiseführerin ankam. Wir haben vereinbart, dass sie mir diesmal "La Plata" richtig zeigen will. Dieses MAl warenw ir auch nur zu zweit unterwegs, wodurch man nicht so viel Ansprüche und Wünsche befriedigen muss. So haben wir uns zuerst die rießen Kathedrale angesehen.

Die "Cathedral de la Plata" ist erst 120 Jahre alt und das Wahrzeichen von "La Plata"! Die 2 Türme wurden erst 1999 eingeweiht und seitdem ist der Bau offiziel abgeschlossen. Sie ist wirklich atemberaubend. Und der riesen Platz mit dem großen Grünflächen vor der Kathedralemacht dies noch grandioser. Wenn man näher and die Kathedrale herangeht erscheint sie einem immer größer. Und schon von Außen lässt sie ihre Schönheit bewundern, doch von innen sieht es noch eindrucksvoller aus!

Wahre Architektenleistung! Die Riesenfenster mit dem bunten Gläsern und alleine die Vorstellung was für harte Arbeit das damals die Sandsteine zu formen und sie aufeinander zusetzen. Überwältigend.

Direkt am Eingang der Kathedrale wurden wir von 2 Personen gleich angesporchen. die eine ein wenig heruntergekommener, kamm direkt schenll auf uns zu und bat uns um eine Spende. Der andere bat ebenfalls um eine Spende, jedoch nicht für sich selbst. Sondern für ein Kinderheim hier in der Stadt. Doch wir sind weitergegangen. Nicht weil wir die Not mancher Menschen nicht verstehen oder geizig sind, sondern weil sie einen dann nicht mehr in Ruhe lassen. Und oftmals soetwas nicht Wert schätzen. Doch dies kennt man auch schon aus Deutschland.

Das dreiste war, nachdem wir die Kathedrale von innen besichtigt haben kammen wir wieder raus und der Mann fragte uns von wo wir seien. Als wir Deutschland sagten, fragte er uns nach Euros. Für seine Geldsammlung! Und sowas finde ich richtig dreist. Nur weil wir Europäer seien, dass wir bei uns Euros rumtragen würden. Aber sich darüber aufzuregen nützt nichts!

Wir haben uns dann auf die Grünanlagen gesetzt, Mate getrunken, Obst und Empanadas gegessen und ganz viel geredet! Die liebe Clara war nämlich in Brasilien und hat drt ihren Urlaub mit ihrem Freund aus Deutschland verbracht! Die Fotos wird sie mir noch nachträglich zeigen!!! "Rio de Janeiro" würde ich auch gerne mal sehen! :-D

Schließlich haben wir uns dann auf den Weg zum Zoo gemacht. Unterwegs haben wir ein Eis gegessen und sind am Rathaus, Regierungsgebäude, weiteren Parks und vieles mehr vorbeigegangen. Am Zoo angekommen und eingetreten haben wir uns erstmal den Holztieren gewidmet und auch reichlich Fotos gemacht. Der Zoo ist zwar ncith so groß aber er ist doch sehr niedlich. Leider hat vor kurzer Zeit ein Drama den Zoo überschattet, denn als es einen heftigen Strum gab, hat es in "La Plata" sehr geregnet und so kam es zu Überschwemmungen und Stromausfällen. An Überschwämmungen sind dann leider eingie Tiere gestorben. Die Zeit mit der lieben Clara zu verbringen ist auf jedesmal schöner und es ist wirklich entspannend, da die Clara so eine ruhige und liebevolle Persönlichkeit hat! Ich habe es ihr zwar schon gesagt und ich sag es hier jetzt nochmal! Ich bin richtig froh bereits auf dem Kennlernseminar deine BEkanntschaft gemacht zu haben! Insgesamt kennen wir uns jetzt schon fast ein Jahr!!! Unglaublich wie die Zeit vergeht! Und so freue ich mich schon auf weitere Tage/weitere Zeit mit dir verbringen zu dürfen!

Buenos Aires, 19. Januar 2014

5.) Zwischenseminar in Baradero

Wenn ich ehrlich bin, hatte ich auf das Zwischenseminar keine Lust. Es werden wieder sooo vieleLeute dort sein, die ich nicht kenne, denn ich komme in eine Gruppe hinein die sich schon ein halbes Jahr und länger kennen! :D Doch ich dachte mir:"Das werde ich schon rum bekommen!".

Damit wir gemiensam zum Busbahnhof "Retiro" fahren, habe ich das Wochenende mit Clara verbracht! Samstags trafen wir und in "Retiro" (wo ihr Bus nach und aus "La Plata" abfährt und ankommt! um gemeinsam nach "El Talar" zu geen um das Wochenende wieder zusammen zu genießen. SOmit habe ich mich früh morgens auf den Weg nach "Capital Federal" gemacht. Im Bezirk "Palermo" angekommen, schrieb ich der Clara noch per SMS, ob sie schon da sei? Denn ich wollte noch zur Bank. Schließlich überkehrte ich die ich die Ampel. Auf der anderen Seite angekommen spachen mich 2 Jugendliche (nicht älter als 14) an. Ich dachte mir nur, wie immer, dass sie Geld haben wollen und ich sagte:"Nein, nein!" und ging um die Jungs herum. Doch der eine ließ nicht locker und kam hinterher und hielt mich an der Schulter fest. In diesem Moment dahcte ich schon, dass es Ernst werden würde! Es war nicht stark, aber es hat mich trotzdem dazu bewegt stehen zu bleiben! Daraufhin hielt er seinen Kopf sehr nah an meinen. Mit einer sehr energischen und bösen Mimik sprach er mich an. Er sprach sehr leise wodruch ich ihn nicht verstand. Doch beim Anblick des anderen Jungen mit einem Schraubenzeiher in seinen Händne wurde mir alles klar. Eventuell wollte er mein Handy! Ich schaute mich um, doch es kam kein Blickkontakt zwischen mir und anderen Zustande. Als wäre die befüllte Straße auf einem leer! Also holte ich mein Handy aus meiner Hosentasche und hielt es ihm entgegen. Schließlich nahm er es mir aus der Hand und beide rannten weg. Sie schauten noch einmal zurück und waren plötzlich weg. Dies passierte innerhalb weniger Minuten! So schenll hat mein Herz glaub ich noch nie geschlagen!

Daraufhin kamen von der befüllten Straße Straße einige Leute auf mcih zu und fragten ob ich ausgeraubt wurde. Anschließend gingen sie wieder weiter. Aus dem enstandenen Schock fand ich nicht einmal die Bank mehr. Wohin ich auf dem Weg war. Ich machte mich dann also ohne Geld auf den Weg zu Clara. Die weitere Busfahrt zu ihr kam  mir so lange vor! Ich hätte in Tränen ausbrechen können. Nicht wegen dem Verlust des Handys, sondern das mir so etwas am helligen Tag auf einer befüllten Straße passiert!

Bei Clara angekommen konnt eich ihr erstmal alles erzählen. Wir machten uns danach sofort auf den Weg zurück. Das Wochenende verbrachten wir ganz ruhig. Wir haben viel geredet und gelacht und am Sonntag haben wir einen spontanen Spieletag gemacht. Mit Mate und Honigmelone im Gepäck waren wir gut ausgerüstet! Am Sonntag machten wir uns dann wieder auf um zusammen zum Seminar zu fahren.

Am Omnibusterminal angekommen, erwarteten uns schon einige Freiwillige. wenige Gesichter kannte man schon und viele einfach nicht! Auf solchen Freiwilligen zeigt sich dann wie viele wirklich in Argentinien, Paraguay und Uruguay sind. WIr waren fast 40 Leute. Eine Woche vorher gab es auch schon ein Seminar (wo meine Mitfreiwilligen waren) an dem auch 40 Freiwillige teilgenommen haben. Dann haben wir schon 80 Freiwillige. Dann gibt es natürlich auch Freiwillige in anderen Ländern Südamerikas! Die Anzahl will ich nicht wissen! :-D

Unsere Fahrt ging nach Baradero! Es ist ein wenig nördlicher als Buenos Aires. Die Fahrt hat insgesamt 2 Stunden gedauert. Unter gekommen sidn wir dort in einer Art Jugendherberge, dem "Hogar-German-Frers". Früher war es ein Waisenhaus für Jungen. Leider wurde es geschlossen, da die Staatlichen Förderungen fehlte und so auch das Geld. Dann wurde es von einem Paar wieder aufgebaut und daraus ein Campingplatz, eine Jugendherberge und eine Kindertagesstätte draus gemacht. Im Moment wird es vor allem gestützt von Freiwilligen aus Argentinien und 3 Freiwilligen aus Deutschland und vor allem aus Spenden. Leider bleiben die Staatlichen Förderungen immer noch aus. Das Gelände ist wirklich rießig. Sie besitzen einen Pool, einen Gemüsegarten und einige Tiere wie Gänze, Schweine, Hühner und Pferde. Aus dem Verkauf und eigen Nutzen erhalten sie Einnahmen und sparen Geld.

Auf dem Seminar haben wir viel über die letzten 6 Monate gesprochen und reflektiert. Themen waren: Armut, Herausforderungen, persönliche Entwicklung, Menschen mit Behinderungen und vieles mehr! Abends gab es dann immer wieder Andachten. Die dazu gedacht waren mit verschiedenen Themen den Tag in Ruhe zu beenden. 

Je länger ich auf dem Seminar war, desto besser wurde es. Ich habe die Leute und ihre Einsatzstellen kennengelernt und neue Aspekte und Erfahrungen dazu gewonnen. Vom vielen sitzen und zuhören hat als der Po weh getan, weil wir sehr oft gesessen sind und die Stühle bzw. die Sitzgelegenheiten sehr unkomfortabel waren. An einem Nachmittag haben wir uns dann auch mal auf den Weg gemacht um in die Stadt rein zugehen und "Baradero" zu sehen. Wir sidn zusammen hinein gelaufen, haben uns ein Eis gekauft und sind zusammen ans Ufer des Flusses "Rio de la Plata" gelaufen. Es war wirklich schön mal wieder ein wenig Bewegung gehabt zu haben. Und auch die kleine Stadt ist wirklich schön! DIe Häuser sehen wirklich gut und zeimlich luxuriös aus! Am Ufer haben wir einige Leute gesehen, die zum Angeln gekommen sind. Leider konnten wir keinen spektakulären Fang sehen. Am Freitag Abend, dem letzten Abend, haben wir zum Abend "Asado" gegessen. Für "Asado" gibt es keine deutsche Übersetzung. Streng genommen dürfte man es nicht einmal mit "Barbecue" übersetzen!

Asado-Grill

Um euch ein Bild davon machen zu können: Hier ein Bild! :-)
Das Fleisch wird vom sogenannten "Asador" (Der Mensch der das "Asado" zu bereitet) Studnen gegrillt! Und auch serviert. Er grillt das also, schenidet dies in Stücke und serviert es dann auf Platten! Es war sooooo lecker! Und eigentlich wirklich das erste Mal, dass ich es gegessen habe. Klar waren wir schon oftmal essen. Zum Beispiel in "Puerto Madero", doch ich war mir nie sicher ob dies nun ein "Asado" war oder nicht! Aber diesmal kann ich 100%-ig sagen:"JA, habe ich!". :-D

Zu dem Rinderfleisch gab es Kartoffeln, Chorizos (argentinische Wurst) und Blutwurst. Die Kartoffeln lagen ledier zu lange drin und waren dadurch ziemlich angekohlt. Blutwurst habe ich schon in Deutschland nie gegessen, aber andere haben gemeint die wäre lecker gewesen! Und die Chorizos und das Rinderfleisch war super lecker. Ich habe mcih glatt voll gestopft! Zum Fleisch gab es Salat und "Chimichuri". "Chimichuri" ist ein Gewürz aus Kräutern und Öl. Die Argeninier finden es ziemlich pikant. Doch das ist es überhaupt nicht. Es gibt auf jeden Fall viel schärferes Zeug. Doch die Argentinier schreien schon wenn man mit Pfeffer würzt! :-D Eine andere Sauce gibt es nicht. Wenn man nach Ketchup fragt wird man hochkantig rausgeschmießen! Denn dies würde ja bedeuten es würde ohne nicht schmecken und dadurch ist das Denken an Ketchup schon eine Beleidigung und unhöflich!

Am letzten Abend ging es nach dem leckerem Essen mit der Fiesta los! Einige haben sich ein richtiges Programm für diesen Abend einfallen lassen! Das Programm war gefüllt mit Spielen, Wettstreite, Talentvorstellungen und vieles mehr So verging das Seminar dann doch mit tollen Erfahrungen.

Dankbar bin ich besonders an Ayeleen und Ricardo, unsere Koordinatoren auf dem Seminar. Mit Ayeleen konnte ich über den Überfall reden und es hat gut getan! Sie hatte aufmerksam zu gehört und mir geraten auf jedenfall darüber zu erzählen, damit die Geschichte/das Ereignis immer kleiner wird. Ebenfalls sagte sie mir, falls meine Angst oder dieses komische Gefühl im Bauch von dem Überfall nciht verschwindet, wenn ich auf der Straße unterwegs bin, solle ich sie anschreiben, damit sie mir weiterhelfen kann. Ich solle auch nicht Angst davor haben weiterhin auf der Straße unterwegs zu sein. Denn dies würde meine nächsten 6 Monate extrem beeinflussen! Ich solle einen Mittelweg zwischen Angst und Mut finden. Und sie meinte der Mittelweg hieße:"Respekt!". Danke für den Rat! :-)

Baradero, 27. Januar - 1. Ferbruar 2014