Monat März

1.) Meine Mama ist da!

Meine Mama kommt endlich!!!!

Es hat mich wirklich nervös gemacht, als der Termin näher und näher kam, denn ICH musste diesmal den Urlaub organisieren! Ohne jegliche Vorstellung zu haben wie viel es nun Kosten darf und ob des so Recht sein wird.

Zuerst wollten wir zusammen die Iguazu-Wasserfälle und Salta besichtigen. Doch nach einigen Diskutieren und Denken haben wir uns für den Süden umentschieden. Unsere Reise sollte also nach "El Calafate" und "Ushuaia" gehen! Ich suchte mir paar Reisebüros raus und so dachte ich es sollte ganz einfach sein was zu finden. Doch dies wäre ja viel zu leicht gewesen für Daniel! Es sollte nicht so kommen! Ich kürze dies an der Stelle ein wenig ab! Das eine Büro hatte absolut garnichts mehr und das andere hatte zu hohe Preise und war viel zu weit weg und es war alles viel zu kompliziert. Somit habe ich mit unserer Chefin/Betreurerin gesprochen und diese half mir zum Schluss. Sie kannte ein Reisebüro ganz in der Nähe und dazu kannte sie die Geschäftsführerin auch noch! Das war wirklich genial! Im Endeffekt wurde es nicht billiger doch kurz vor knapp haben wir noch etwas gefunden! Und 'kurz vor knapp' heißt 1 Woche davor! Dazu kam noch ein Feiertag, der alles noch kritischer machte! Schließlich haben wir mit Hilfe der DWG alles vorbezahlen können. Sodass wenn meine Mutter das Geld mitbringt, wir es zurück bezahlten!

Dass Schwierige dabei war, dass die meisten Flüge ausgebucht waren! Und anders kommt man nun wirklich nicht an den südlichst bewohnten Punkt der Welt! Somit hatten wir 2 Tage in "El Calafate" und 3 Tage in "Ushuaia". Endlich war der ganze Stress wie weg geblassen und meine Mutter konnte kommen!

Meine Mutter kam am 10. März in Buenos Aires an! Ich glaube dieser Flug hat sie einiges an Kraft gekostet. Denn so lang ist sie noch nie geflogen. Dazu kam, dass sie umgebucht wurde und ihren reservierten Sitzplatz nicht bekam. Ich lag an der vorhergehenden Nacht noch Stunden lang wach im Bett! Ich hatte mcih extra früh hingelegt um fit zu sein und auch bloß meinen Wecker am Morgen zu hören! Denn ich wurde abgeholt von unserem früheren Chauffeur des Seniorenheimes. Doch die ganze Aufregung hat mich echt nicht zur Ruhe kommen lassen. Vor Angst den Wecker am nächsten Morgen nicht zu hören dachte ich mir dann lieber die Nacht durch zu machen. Doch die Müdigkeit hat mich dann doch einschlafen lassen!

Am nächsten Morgen war ich richtig fit und bereit meine Mutter am Flughafen abzuholen! Gott sei Dank kam auch Roberto, der Chauffeur, pünktlich. Gemütlich fuhren wir am frühen Morgen zum Flughafen. Auf der Fahrt ist mir vieles durch den Kopf gegangen. Vor allem schien es mir als sei die Zeit so schnell vorbei gegangen! Und nun kam meine Mutter mich besuchen! Freude! :-) Am Flighafen angelangt habe ich mich nur gefragt, wie wir meine Mutter am Flughafen finden sollten, doch es erschien sich einfacher als gedacht! Sie stand am Ausgang! Es war so schön sie wieder zu sehen! Wir konnten uns wieder in den Arm nehmen und die nächsten 16 Tage genießen! Wir hatten so viel zu erzählen und ich hatte so viel zu zeigen! Alleine als wir im Seniorenheim ankammen und die vielen Gesichter die sie kennenlernen wollten! Ich glaub es war wie mein erster Tag in Argentinien! So viele neue Eindrücke! Ich zeigte ihr das Heim gemütlich nachdem wir uns entspannt haben und alles ausgepackt haben! Sie war wirklich positiv von der großen Grünfläche und den kleinen Häuschen beeindruckt. Und was mir aufgefallen ist, dass wirklich JEDER besonders freundlich zu uns war. Was sich alles passiert wenn man Besuch hat!

Doch wir hatten nicht viel Zeit! Am nächsten Morgen wollten wir schon nach "El Calafate" fliegen! Wir wurden wieder von Roberto abgeholt. Der brachte usn diesmal nicht nach Ezeiza zum Flughafen von Buenos Aires, sondern zum kleineren nationalen Flughafen. Von dort aus startete unsere Reise in den Süden! Der Flug war nicht sehr lange. er ging einandhalb Stunden ungefähr. Und vom süßen kleinen Flughafen in "El Calafate" wurden wir von einem Reiseführer mit einem Micro abgeholt und zu unserem Hotel gebracht.

Das Hotel war wirklich atemberaubend! Es sah so luxuriös aus, dass ich mich schon fast geschämt bzw., dass es mir unangenehm war hier einzutretten! Wir haben dem Reisebüro schon gesgat, dass es echt nicht 4 Sterne sein muss und, dass wenn es ginge, das sie es doch bitte umbuchen solle. Doch anscheinend sollte es so sein und wir sollten diesen Luxus genießen! Als wir in unser Zimmer gelassen wurden, war ich erstmal von dem rießen Bett überwältigt! Und dann gab es auch noch 2 davon! Dies bedeutete ich konnte mich diagonal durch das Bett legen, ohne dass ich irgendwenn stören würde! Das war FANTASTISCH! ;-)  Und auch das Bad ließ das Niveau nicht sinken! Es war echt toll! Schon allein die Badewanne hatte für Freude gesorgt. Ich habe wirklich jeden Abend die Badewanne genutzt und gebadet! Wir haben es uns gut gehen lassen! Den selben Tag haben wir noch genutzt um die Stadt kennenzulernen. Sie ist wirklich nicht sehr groß und schon dies hat mir gut gefallen! Sie ist nicht so gigantisch wie Buenos Aires! Und man merkte total, dass das Städtchen völlig auf Tourismus eingestellt ist. Es gab einen Souvenirladen nach dem anderen! Wir haben uns gleich mit Postkarten, T-shirt und anderen Krimkrams eingepackt. Auch für den Mittagsspeis für die morgige Exkursion haben wir uns besorgt. Das Städtchen haben wir uns schnell angeschaut! Es wirklich niedlich angenehm hier durch die Straßen zu laufen. Am Abend haben wir uns im Hotel noch etwas zum Abendessen gegönnt. Und schon waren wir aufgeregt auf die morgige Exkursion! Es ging zum rießen Eisgletscher "Perito Moreno".

Wir wurden um 10 Uhr nach dem Frühstück abgeholt. Das Frühstück war wirklich toll. Es gab ein großes Büffee. Von Croissants bis Fruchtsalat und von Kaffe bis Saft gab es alles mögliche, sogar Rührei! So waren wir fit für die Exkursion zum Gletscher! Wir fuhren erstmal 2 Stunden und dabei konnten wir die Aussicht wunderbar genießen. Ab und zu hielten wir an um die Aussicht intensiver zu genießen und auch paar Fotos machen zu können! Doch das wahre Spektakel erwartete uns doch noch! Als wir kurz davor waren den Gletscher von der Ferne zu sehen, machte uns der Reiseführer ganz wild in dem er einen Countdown zählte. Bei null passierten wir die Kurve und wir konnten den gigantischen Gletscher sehen! selbst von der Ferne war er so rießig! Es war atemberaubend.

Wir hielten an einem Aussichtspunkt an. Doch wir waren nicht die einzigsten! Dieser Gletscher ist ein begehrtes Ziel von Touristen! Wir waren so nah dran und wir wussten wir würden ihn von noch näher sehen! Man war von der großen Masse einfach nur begeistert! Vom Aussichtspunkt konnte man den Gletscher ganz gut aufs Foto bekommen. Deswegen gab es hier auch extra Fotografen, die für eine Summe Fotos von einem mit dem Gletscher machen. Natürlich hatten die auch eine rießige Kamera, wodurch die Fotos auch sehr schön wurden! Das schöne dabei war, dass sie die gleich ausdrckten! Wir entschlossen, aber unsere eigene Kamera zu benutzen! :-)

Als nächstes Stand die Fahrt mit dem Katamaran an! Diese kleien Bootsfahrt gab einem die Chance den Gletsche rvon ganz nah zu sehen! Und auch hier gab es wieer Fotografen. Diesmal ließen wir auch Fotos von uns schießen! Wir waren also richtige Touristen! Die Katamaran fahrt war nichts großartig besonderes, doche s war doch ganz nett. Nach der Katamaranfahrt, wurden wir mit dem Micro in den Nationalpark gebracht. Hier war ein rießen Gerüst aus Metal gebaut um durch den Park zu laufen. So gab es auch hier wieder mehrere Aussichtspunkte. Wir gingen erst einmal ein Stückchen als wir nahe am Gletscher waren blieb meine Mama stehen! Ich glaube sie war absolut fasziniert von der rießen Eismasse! Ich fand es auch großartig doch ich bin wieter gegangen, um den Eisklotz von allen Seiten zu bewundern! Es ist unvorstellbar laut wenn ein Broken vom Gletscher ins Wasser stürzt. Vor allem dreht sich jeder direkt zum Eisberg um nichts zu verpassen. Schon allein das Geräusch vom Knistern des Eises macht einen ganz wild und veranlasst einen es unbedingt sehen zu wollen, wenn das nächste Mal etwas herabstürzt! Somit waren einige Leute mit dem Handy und der Kamera dagestanden die als hoffnungslos versucht haben, dies zu filmen. Doch daran sind einige schwer verzweifelt. Unterwegs haben wir auch ein Forscherteam getroffen. Sie waren ausgerüstet mit einer Kamera und einem weiteren Gerät. Ich schätze es war dazu da um die Aktivität im Gletscher zu messen und somit den Fall der Broken auf Kamera aufnehmen zu können!

Es war wirklich ein lohnendes Erlebnis! Der Ständige Kampf den ganzen Gletscher auf die Kamera zu bekommen, ging leider an den Gletscher! Deswegen lade ich euch dazu ein euch den Gletscher mit eigenen Augen anzuschauen!

Am nächsten Morgen ging es leider schon wieder weiter! Der Flug nach "Ushuaia" dauerte ungefähr eine Stunde. Also wirklich nicht lange. Es kam so einen vor, als würde man anchdem abheben gleich wieder landen! So geschah es, dass die Stewardess gleich nach dem Austeilen des Imbisses und Getränks gleich wieder komm um es einzusammeln! Die meisten aßen das nicht mal auf! Zu gutem Grund, es war wirklich nicht so lecker!

Auch der Flughafen in "Ushuaia" ist nicht sehr groß, doch wirklich niedlich! Er sah aus wie eine Bergstation! Auch hier wurden von unserem Reiseführer abgeholt und zum Hotel gebracht. Diesmal hatten wir das Glück, dass das Hotel direkt am Beagelkanal liegt! Somit konnten wir beim raus gehen gleich jede Menge Vögel sehen. Von Möwen bis Komorane. Das Hotel war mir schon eher angenehmer. Hier hab ich mich wohl gefühlt. Nicht, dass das andere Hotel mir ncith gefallen hat! Es war wirklich schön! Aber dieses hier war schlichter!

Auch mit unserer Zimmernummer hatten wir Glück! 17! Mein Geburtstag! :-)
Hier bedeutet alles Glück! Egal was passiert! Selbst wenn dich ein Vogel ankackt! Das bedeutet Glück! Naja zurück zu unserer Reise. Da wir ein wenig außerhalb vom Zentrum lagen hat das Hotel kostenlose Fahrtdienste ins Zentrum und vom Zentrum ins Hotel organisiert! Und dafür gab es auch Stundenpläne! Diesen haben wir gleich genutzt und haben uns das Zentrum angeschaut. "Ushuaia" ist umringt von Bergen und liegt direkt am Beaglekanal! Das Zentrum ist wunderschön! Von dort aus haben wir auch wieder jede Menge Souvenirläden durchstöbert! Typisch Touristen!  Es gab einen Matebecher für eine Freundin meiner Mutter, Postkarten für Familie und Kugelschreiber für Arbeitskollegen meiner Mutter. Von dort aus haben wir eine Stadtrundfahrt mit einem Doppeldeckerbus gemacht. War auch sehr schön, um einen Überblick über die Stadt zu bekommen und etwas Geschichte über die Stadt zu wissen. Denn früher war Ushuaia ein Straflager für Straftäter Argentiniens. Nach und nach wurden dann auch Fabriken dort gebaut und so entstand eine Zivilisation im Süden. Durch die Stadtrundfahrt haben wir 2 Gutscheine für eine heiße Schokolade in einem Café erbeutet! Die wir sofort eingelöst haben. Wir hatten Glück, denn wir waren nicht die Einzigen mit einem Gutschein und so war das Café sehr voll, da es auch nicht sehr viel Platz gab! Dazu haben wir uns einen Cheesecake geteilt! Der war wirklich vollzüglich! Lecker! :-D So verging auch schon der erste Tag in "Ushuaia", am Ende der Welt.

Der zweite Tag war für eine Exkursion zur "Isla de los Lobos" (Seelöweninsel) gedacht. Deswegen wurden wir nachdem ganz gutem Frühstück wieder abgeholt und zum Hafen gefahren. Das Frühstück war sehr amüsant, denn wir hatten einen sehr netten Kellner. Dieser hat unserer guten Laune durch sein Ziegenbärtchen sehr gut getan. Zudem war er sehr sehr freundlich! Vielen Dank Ziegenbärtchen! Am Hafen angekommen haben wir die Tickets erhalten um das Katamaran betreten zu dürfen. Da haben wir uns gleich mal einen Café gegönnt. Das verwunderliche bei der Kellnerin auf dem Schiff war, dass sie total verwirrt war, als ich sie auf Spanisch an sprach! Sie hatte dies absolut nicht erwartet! Doch umso freundlicher war sie dann auch, als sie merkte, dass ich Spanisch kann. Dies erging uns schon häufiger so. Auch als wir andere Touristen im Reisebus begegnet sind. Die waren zuerst erstaunt und dann ziemlich freundlich!

Die Fahrt ging ungefähr 3 Stunden. Das Ziel war die Insel der Seelöwen und der Leuchtturm am Beaglekanal. Ich war so gespannt endlich Seelöwen in der Wildnis zu sehen. Doch darauf mussten wir erst noch warten. Auf dem Schiff wurden wir von einem Mann angesprochen, der Fotos von Touristen schießt und die auf eine CD brennt. Diese beinhaltet auch ein Video von "Ushuaia" sowie einige Informationen zu der Fauna und Flora  und weiteren beinhaltet. Da es preiswert war und es sich sehr nett angehört hat, haben wir das Angebot angenommen! :-)

Die Fahrt war super schön! Ich liebe es ja Schiff zu fahren. Mit einem heißen Getränk. Dann ab und zu raus zu gehen, ein  paar Fotos zu schießen, die Seeluft zu genießen und danach sich drinnen wieder aufwärmen! Wir genossen die Aussicht und ab und zu kam der Mann und hat uns wieder dazu eingeladen Fotos von uns zu schießen! Wir sahen viele Komorane. Nein das sind keine Pinguine, diese Vögel nennt man Komorane und sie können fliegen! :-D Und letzt endlich kammen wir an die so gesehnte Insel! Es waren so viele! Die Insel war fast überfüllt von Seehunden! Dazu kam, dass sie auch sooo laut waren! Diese Chance haben wir uns nicht entgehen lassen und viele Fotos gemacht! Der Anblick war einfach nur genial! :-)

Das letzte Ziel der Katamarantour war der Leuchtturm auf dem Beaglekanal! Ich finde die Fotos sind mir richtig gut gelungen! Der Leuchtturm mit den Bergen im Hintergrund! Ich bin immer wieder begeistert wenn ich die Fotos anschaue. Am schönsten ist es sich an die gemeinsame Zeit zu erinnern!

Doch denkt jetzt nicht unser Abenteuer wäre schon zu Ende!

Nach den 3 Stunden Katamaran fahren sind wir statt den Transfer zum Hotel zurück zu nehmen in der Innenstadt geblieben! Wir haben uns dort ein Museum angesehen. In diesem ging es um die Ureinwohner Feuerlands. Es war sehr nett gemacht! Es war zwar ziemlich klein aber es hat wirklich einen Haufen Informationen beherbergt! Schon von der Entwicklung der Landschaft Feuerlands bis zum tragischen Ende der "Yamanas" (die Ureinwohner). Im Museum habe ich mir dann noch passend für den Winter Handschuhe aus echter Lamawolle (oder ist es doch Alpaka?) gekauft! Mit ihnen werden meine Hände wohl nicht erfrieren! Danach sind wir nochmal in die umliegenden Souvenirläden hinein gegangen, um vielleicht doch noch irgendetwas zu finden. Unter anderem weitere Kugelschreiber (in Schwarz, denn eine andere Farbe dürfen sie im Büro nicht benutzen) für die Mitarbeiter meiner Mutter.

Am nächsten Tag ging es auf die Exkursion zum Nationalpark "Tierra del Fuego". Das heißt wir mussten über die "Ruta 3". Auf dem Weg dort hin sind wir an einem der legendärsten Zugstationen Argentiniens angehalten! Neben dem Zug in Salta, den "Tren de los Nubes" (Zug über den Wolken) gibt es in Ushuaia den "Tren del Fin del Mundo" (Zug am Ende der Welt). Klar das wir uns das nicht entgehen lassen! Der Zug wird angetrieben von einer Dampflok und ist der selbe Zug mit dem damals die Starfgefangenen zu ihrer harten Arbeit gefahren sind! Denn Ushuaia war früher eine Strafkolonie für Gefangene aus Argentinien. Doch die Stadt wuchs und wurde zu einer wirklichen schönen Stadt!
Mit dem Zug machten wir einen kleinen Halt um uns die Umgebung etwas genauer anschauen zu können! Ich habe in der Umgebung sogar einen Wasserfall entdeckt! Zugegeben, der Wasserfall ist nicht wirklich sehr gigantisch. Bestimmt auch nicht so beeindruckend wie die Wasserfälle von "Iguazu"! Aber es war doch ein Foto wert!

Weiter ging es in Richtung Nationalpark. An der Endstation wurden wir von unserer Reiseleitung mit dem Bus erwartet. Er hieß und herzlich willkommen zurück und wir setzten die Fahrt durch den Park mit dem Bus fort! Wir hielten das nächste Mal an einem See, der "Lago Roca" ("Lago" bedeutet See). Auf der anderen Seite des Sees, wurde uns gesagt, sehen wir schon Chile! Doch man sollte die Strecke nicht unterschätzen. Wenn man den See überqueren will um nach Chile zu kommen wäre man ewig unterwegs. Aber man kann den See umrumlaufen, dies wären ungefähr 3km. Er erzählte uns einiges über die Fauna und Flora. Und auch über die Bieber! Er sagte uns, dass die Jäger die Bieber nach Feuerland gebracht haben. In der Hoffnung, dass diese sich vermehren und die Jäger sie jagen können und so ihr warmhaltenes Pelz zu verwenden. Doch dies ging nach hinten los! Jägertruppen bereit zu stellen sind sehr teuer und zudem sind solche Exkursionen hier ziemlich gefährlich. So kam es, dass die Bieber sich vermehrten und vermehrten, da sie nicht aufgehalten wurden. Und sie vermehren sich auch noch heute und das ohne Limit, denn die Bieber haben dort keine natürlichen Feinde und sind somit dabei den ganzen Wald zu zerstören!

Etwas weiter südlich des Sees hielten wir ein weiteres Mal an. Dort gibt es nämlich eine illegale Poststation! Ihr fragt euch wohl, was dies heißen soll! Ja der gute Mann, hat glaube ich einige Probleme mit der Regierung bzw. ist die Poststelle nicht zugelassen. Doch dies hat uns nicht davon abgehalten uns einen Stempel in unseren Reisepass geben zu lassen!

Mit dem Bus ging es weiter die Nationalstraße #3 entlang. Nach einer weiteren Stunde Fahrt kamen wir ans Ende der Straße an. Und dort geht es auch nicht sehr viel weiter! Man könnte sagen, dass es das Ende der Welt ist wo wir waren! Am Arsch der Welt eben! Denn dort gab es eigentlich nichts. Es ging ein kurzer Fußweg weiter wo man einen besseren Blick auf den Beaglekanal hatte. Und dazu noch 1 Schild, welches uns sagte "Willkommen am Ende der Welt!". Ebenfalls sagte es uns wie viel km wir von der nördlichst bewohnten Stadt - auf dem Kontinent Amerika - entfernt sind. Ich weis garnicht mehr wie viel km genau ds waren, doch schon von Buenos Aires nach Frankfurt sind es schon 11.000km Entfernung! Nun könnt ihr euch vielleicht vgorstellen wie groß die Entfernung ist! Dieses Schild wollte und wohl nur klar machen, dass die nächste Reise nach Alaska gehen muss! :-)

Als wir am Nachmittag im Hotel wieder ankamne wollten wir den Tag nochmal im Zentrum genießen. Wir fuhren also nochmal mit dem Service des Hotels in die Stadt. Wir besuchten ein weiteres Museum. Dieses Museum war ausgestellt über die Geschichte Feuerlands. So begegneten uns wieder die "Yamanas" und auch die europäischen Entdecker Feuerlands! Es war super schön gemacht. Mit Wachsfiguren wurde dem Text, dem einen über die Kopfhörer ins Ohr gesagt wurde, mehr Ausdruck verliehen! Manche Ausstellungen durfte man auch betreten um selbst ein Teil der Geschichte zu werden. So konnte man mit den "Yamanas" im Boot fahren oder mit den Gefangenen Im Gefängnis kochen. Im Souvenirladen des Museums sahen wir ganz viele Männer und Frauen in ganz schicken Schiffsuniformen. Dies hatte auch einen guten Grund. Im Hafen von Ushuaia haben sich ganz viele Schiffe versammelt. Auch Schiffe von Chile und Brasilien haben sich eingefunden. So haben wir noch einen Abstecher zum Hafen gemacht und uns die großen Schiffe angeschaut. Es war wirklich überfüllt und so haben wir uns nicht angestanden um die Schiffe auch von innen zu sehen. Danach fuhren wir gemütlich wieder zurück zum Hotel und genießten unser hoffentlich vorerst letztes Abendessen in Ushuaia!

Wir kamen gut wieder im Seniorenheim an. Und alle strahlten, als sie mich wieder gesehen haben! WIr wurden herzlich zurück empfangen und mussten natürlich der lieben Gabriela (eine Arbeitskollegin) alles genau erzählen. Doch es ging garnicht so richtig. Wir waren einfach begeistert von dem was wir gesehen haben. Dazu kam die Müdigkeit von der Rückreise, wir mussten einfach erstmal darüber schlafen!

Am nächsten Morgen ließen wir alles ruhig auf uns zu kommen. Wir machten uns Gedanken was wir die nächsten Tage noch anstellen wollen und dann kam meine Mutter noch auf die Idee einen Strandurlaub dran zu hängen. Wir wollten am nächsten Tag direkt weiter nach "San Clemente del Tuyú". Dies ist der erste Ort wo der Süßwasserfluss "Rio de la Plata" (Silberfluss) auf das Salzwasser trifft. Wir kauften noch am selben Tag die Tickets für den Bus und packten auch sofort noch den Koffer für das nächste Abenteuer. Wir entspannten dann noch den restlichen Tag und...

... am frühen Morgen ging es schon wieder weiter! Wir wählten den frühstmöglichen, damit wir viel Zeit dort verbringen können und nicht zu viel Zeit im Bus verschwenden! Wir kamen gegen Mittag an und machten uns auf die Suche nach einem Hotel. Vorbereitet wie immer haben wir schon paar Adressen von Hotels rausgeschrieben. Auf den Weg vom Busbahnhof in die Stadt machten wir an eienm Toursimusbüro halt. Dort erhielten wir eine Karte und weitere Informationen zum Thema Attraktionen vorort. Und weiter ging es die Hauptstraße entlang. Wir steuerten erstmal Richtung MEER zu! Ich hatte wirklich sehensucht! Direkt nach der Straße kurz vor dem Meer macht sich eine Sanddünne ganz groß. So hieß es diese erstmal zu überklimmen. Und dort war es! Das rauschen des Meeres un der Geruch nach Salzwasser!!!! Leider wollte jemand zuerst ins Hotel und die Sachen ablegen. Ich habe das garnicht verstanden! ;-) Also habe ich noch 2-3 Fotos geschossen und wir zogen weiter. Wir entschieden uns für ein Hotel aus dem Reiseführer, denn dieses Hotel hatte nur Zimmer MIT(!) Meerblick! Und was ist den schöner als morgens auf zu stehen und vom Bett aus aufs Meer blicken zu können!